Schmale Kanäle, romantische Gondeln und malerische Gassen – Venedig hat mich verzaubert! Vor einigen Jahren besuchte ich die Stadt in Venezien/Italien im Sommer während der Hochsaison. Auch damals schon zog sie mich in ihren Bann, jedoch war ich aufgrund der Touristenmassen, der Hitze und des Zeitdruckes auch etwas überfordert. Diesmal kamen wir im November und obwohl das Wetter grau und bedeckt war, versprühte Venedig diesen ganz einzigartigen Charme. Es war wesentlich weniger los und so konnten wir unseren Besuch in vollen Zügen genießen. In diesem Reise-Beitrag zeige ich Dir meine Eindrücke in Form von vielen Bildern und sage Dir, was meiner Meinung nach die besten Plätze der Stadt sind.


Der Wasserweg nach Venedig

Nach Venedig gelangt man natürlich am besten per Boot. Obwohl ich nun wirklich nicht seetauglich bin, wie Du vielleicht aus diesem Beitrag weißt, habe ich die Überfahrt recht gut überstanden. Angekommen an der Schiffsanlegestelle wird man auch direkt mit einem traumhaften Blick und buntem Treiben belohnt. Von dort aus gelangt man, vorbei an der Seufzerbrücke, direkt zum Markusplatz.

Reise-Bloggerin RetroCat auf dem Wasserweg nach Venedig

Warum die Seufzerbrücke Seufzerbrücke heißt? Nun ja, sie verbindet den Dogenpalast mit dem neuen Gefängnis. Zur Haft oder Exekution verurteilte Gefangene wurden über die Brücke direkt in die Gefängnisräume geleitet und konnten mit einem Seufzen einen letzten Blick durch die Fenster in die Freiheit werfen.

Die Seufzerbrücke in Venedig


Der Markusplatz: Venedigs größter und bekanntester Platz

Wer in Venedig ist, kommt am Markusplatz natürlich nicht vorbei. Er ist mit 175 Meter Länge und 82 Meter Breite der bekannteste und größte Platz der Stadt.

Dieser Ort erinnert mich immer an meine Kindheit, als ich mir zur Weihnachtszeit gemeinsam mit meiner Mama die Sissi Trilogie angesehen habe. Am Ende des dritten Teils schreitet Sissi gemeinsam mit ihrem Gemahl, Kaiser Franz Joseph, über dem Markusplatz in Richtung Markusdom. Das junge Kaiserpaar scheint nicht willkommen und wird mit tiefstem Schweigen bestraft, bis Sissis kleine Tochter ihr entgegen und direkt in die Arme läuft. Das bewegt auch das italienische Volk und es stimmt „Viva la Mamma“-Rufe an. Diese Szene rührt mich noch immer fast zu Tränen, ein Grund, weshalb die Filme für mich bis heute zu Weihnachten einfach dazu gehören.

Natürlich war der Markusplatz beziehungsweise Venedig an sich auch Schauplatz in vielen anderen Filmen wie beispielsweise James Bond 007 – Casino Royale, The Tourist oder Honig im Kopf.

Auf dem Markusplatz befindet sich der berühmte und prachtvolle Markusdom. Da der Platz aber selbst außerhalb der Saison recht überlaufen ist, gehört er nicht zu meinen Lieblingsorten in Venedig.

Der Markusplatz in Venedig

Der opulente Markusdom in Venedig


Die malerischen Gassen und Cafés Venedigs

Wer den Charme der Stadt richtig spüren möchte, verlässt am besten die vom Reiseführer vorgegeben Touristen-Routen und begibt sich in die versteckten Gassen Venedigs. Neben zauberhaften Cafés mit bezahlbareren Preisen finden sich dort wundervolle Gebäude sowie die schönsten Brücken. Hier sagen Bilder mehr als tausend Worte, weshalb ich Dir meine Eindrücke nun in Form von Fotos näher bringen möchte.

Ein schmaler Kanal in Venedig

Eine der unzähligen Brücken Venedigs

Klassische Häuser in Venedig

Die Wasserstraßen Venedigs

Eine Brücke mit Blick auf den Kanal und einen Kirchturm

Ein Gondelparkplatz in Venedig

Der Canal Grande in Venedig


Venedigs Markenzeichen: Palazzi, Kirchen und Gondeln

Allein im historischen Zentrum von Venedig befinden sich rund 90 Kirchen. Die bekannteste ist natürlich der Markusdom, auf dem Weg durch oben genannte Gassen wird man aber auch versteckte und nicht minder schöne Gotteshäuser finden.

Eine der 90 Kirchen Venedigs

Daneben gehören selbstverständlich auch die Palazzi zu Venedig einfach dazu. Während unserer Reise hatten wir die Möglichkeit, einen Palazzo zu besichtigen. Die Bilder sowie eine kleine Geschichte zur venezianischen Maske findest Du in diesem Beitrag.

Ganz stilecht erkundet man die zauberhafte Stadt in einer Gondel. Mir hat allerdings die Überfahrt nach Venedig bereits gereicht, weshalb ich das Geld gespart und anschließend in heiße Schokolade investiert habe. Hübsch anzusehen sind die Gondeln aber allemal. 😉 Übrigens: Wusstest Du, dass man, um als Gondoliere zu arbeiten, eine Lizenz benötigt? Die zuvor abzulegende Prüfung ist angeblich äußerst anspruchsvoll. Zudem sind die begehrten Lizenzen streng limitiert, weshalb Anwärter warten müssen, bis ein Gondoliere in den Ruhestand geht oder seine Lizenz abgibt.

Eine klassische Gondel in Venedig

Viele Gondeln im Hafen Venedigs

Nach vielem Laufen haben wir uns in einem Café bei heißer Schokolade mit viel Sahne aufgewärmt, bevor es in der Abenddämmerung per Boot wieder zurück aufs Festland ging. Mit im Gepäck waren neben einer venezianischen Maske viele neue Eindrücke.

Laternen am Hafen von Venedig

Die wunderschöne Hafenpromenade von Venedig

Ich hoffe, Dir hat unser kleiner virtueller Rundgang durch Venedig genauso gut gefallen wie mir. In Kürze wird es einen weiteren Reisebericht mit Eindrücken von Padua, den Euganeischen Hügeln sowie Bozen geben. Du darfst also gespannt sein!

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