Neue Frisur neues Leben? Warum ich meine Haare zum Bob schneiden ließ
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Neue Frisur, neues Leben? Warum ich meine Haare zum Bob schneiden ließ

Eine radikale Änderung der Frisur wird bei Frauen oft großen Veränderungen im Leben in Verbindung gebracht. Daher habe ich wohl  seit meinem letzten Friseurbesuch bereits die ein oder andere Frage gestellt bekommen, ob sich etwas verändert habe. Nein, hat sich nicht. Ich bin in meiner Beziehung noch immer so glücklich wie vor sechseinhalb Jahren, ich bin mitten im Studium und auch sonst steht nichts an. Ich hatte einfach Lust auf eine Veränderung auf dem Kopf.

Dazu muss ich sagen, dass meine Haare etwas zickig sind. Sie lassen sich nur schwer stylen. Locken hängen sich schnell aus, wenn ich sie glätte, kommen die ersten Wellen bereits nach einer halben Stunde zurück und die kleinen Härchen rund ums Gesicht sind nur mit einer riesigen Menge Haarspray zu bändigen. Das ist auch der Grund, weshalb ich fast immer einen großen Dutt oder einen Pferdeschwanz getragen habe. Nach über zwanzig Jahren mit der selben Frisur war es nun an der Zeit, etwas zu ändern. Schon länger geistert mir der Gedanke im Kopf herum, meine Haare einfach abzuschneiden. Am Ende war es dann aber doch eine recht spontane Entscheidung. Nun ist es ein Schnitt geworden, den bereits die alten Ägypter mochten: ein klassischer Bob.

Der Bob und seine Geschichte

So richtig in Mode kam der Bob bei uns in den 20er-Jahren. Damals wurden nämlich nicht nur die Kleider, sondern auch die Haare kürzer. Populär war eine Länge, die etwa bei den Ohrläppchen endete, meist in Kombination mit einem Pony. Eine der wohl berühmtesten Trägerinnen des damaligen Bobs, auch Bubikopf genannt, war die Schauspielerin Louise Brooks. Dieser Radikalschnitt kann durchaus als Ausdruck eines neuen, emanzipierten Frauenbildes gewertet werden, waren lange Haare doch immer das Sinnbild von Weiblichkeit.

In den 50ern war dann ein klassischer, bis zum Kiefer reichender Bob populär. Einen wahren Hype löste der klassiche Bob dann, dank  Friseur Vidal Sassoon, in den 60er-Jahren aus. Bis heute wird er gerne in den unterschiedlichsten Variationen und Längen getragen. Das Tolle an diesem Schnitt ist nämlich, dass er so wandelbar ist. Egal ob glatt, lockig oder gewellte – die Frisur sieht jedes Mal total Verändert und immer stylish aus.

Ich persönlich habe mich für eine Länge entschieden, die zwischen Kinn und Schultern endet. So kann ich meine Haare im Zweifelsfall immer noch zusammenbinden, habe aber alle Vorzüge, die ein kürzerer Schnitt mit sich bringt: Haarewaschen und Stylen geht viel schneller und ich brauche im Gegensatz zu vorher nur noch einen Bruchteil der Zeit im Badezimmer. Außerdem fühle ich mich freier und genieße die Leichtigkeit, die der Bob versprüht.

RetroCat mit Spitzentop und Bob-Frisur im Retro-Stil

RetroCat mit Lederjacke und kinnlangen Haaren

RetroCat mit Bob, langen Ohrringen und Spitzenoberteil

RetroCat mit Bob-Frisur und glitzernden Ohrringen


Ein schlichter Retro-Look passend zum Bob

Mein Outfit habe ich diesmal, passend zur Frisur, schlicht aber elegant gehalten. Dabei kam wieder mein geliebter roter Swing-Rock von The House Of Foxy zum Einsatz, welchen Du vielleicht noch aus diesem sowie diesem Beitrag kennst. Er gehört definitiv zu den Herzstücken meines Kleiderschrankes, lässt er sich doch so einfach mit den unterschiedlichsten Oberteilen kombinieren. Weitere Beispiele findest Du übrigens hier und hier.

Meine Wahl fiel in diesem Fall auf ein schwarzes Oberteil mit verführerischen Spitzeneinsätzen an den Ärmeln. Dazu trage ich glitzernde Statement-Ohrringe sowie die Moss Garden Heels von Banned. Eine Lederjacke schützt vor dem eisigen Wind, der momentan weht.

Mit diesem Outfit ist man einfach immer perfekt angezogen, egal ob man mit Freunden ins Café, dem Liebsten zum Dinner oder den Kollegen auf die After-Work-Party geht.

Vintage-Bloggerin RetroCat mit Swing-Rock und Bob-Frisur

RetroCat mit Statement-Ohrringen und Lederjacke

Vintage-Bloggerin RetroCat mit Swing-Rock, Lederjacke und Bob

RetroCat mit einer kurzen Lederjacke zum roten Rock

RetroCat mit 40er-Jahre-Rock, Strumpfhose und Spitzenoberteil


Ein schlichtes Outfit im Retro-Stil – die Details:

Oberteil: Morgan, ähnliches hier

Rock: The House Of Foxy, ähnlicher hier

Lederjacke: Review, ähnliche hier

Schuhe: Moss Garden Heels c/o Blue Banana

Ohrringe: ähnliche hier

Strumpfhose: ähnliche hier

Handtasche: ähnliche hier

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8 thoughts on “Neue Frisur, neues Leben? Warum ich meine Haare zum Bob schneiden ließ

  1. Beifall auch von meiner Seite:
    Mit dem Bob können Sie sich sehen lassen! Sie erinnern mich damit etwas an Ihre – gleichfalls zu verehrende – Landsmännin Maria Höfl-Riesch. Sie wirken eben sportlicher damit, als mit dem Dutt.
    Manchmal muß ein wenig Veränderung sein und sei es, weil es Frühling wird :-).

    Viele Grüße

    r.

    1. Oje, dann muss ich meine Frisurenwahl wohl nochmal überdenken, denn wenn ich etwas gar nicht möchte, dann ist es „sportlich“ auszusehen, haha. 🙂 Etwas frischer Wind kann aber natürlich nicht schaden und deshalb bleiben die Haare jetzt vorerst auch kurz. 😉

      Viele Grüße,
      Sandra

  2. I really like your new hairstyle. Why should you need a reason to change it. I always think I should change more often than I do – but whenever I do I feel refreshed while all other things in life remain the same! K

    1. Thank you so much dear Karen! You are right, it feels great to just change the hair style every now and then.
      I’m not very good at this, though, I wore the same hairstye for more than 20 years before I cut it into a bob. 😉

      xx
      Sandra <3

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