Rund 860 Pflanzen- und 220 Tierarten, eine Fläche von fast 110 km² und eine der größten Fledermauskolonien Europas – der Nationalpark Krka hat noch viel mehr zu bieten, als nur atemberaubende Wasserfälle. Ein Besuch dieser faszinierenden Naturlandschaft ist während des Kroatien-Urlaubs praktisch ein Muss. In diesem Beitrag zeige ich Dir die schönsten Flecken und gebe ein paar hilfreiche Tipps.

Reisetipp von Reisebloggerin RetroCat: Der Nationalpark Krka (Krka-Fälle) in Kroatien

Die Anreise zum Nationalpark Krka

Zu den Krka-Fällen gelangt man am besten per Boot oder Bus, wer sportlich ist, kann über Wanderwege auch zu Fuß kommen. Wir sind von Skradin aus per Boot angereist. Diese fahren, je nach Saison, halbstündlich oder stündlich. Ganz nach belieben, kann man dann vor Ort entscheiden, wie lange man sich im Park aufhalten möchte und dementsprechend eine Route wählen. Da wir zuvor noch in Primošten waren, entschieden wir uns für eine etwas kürzere Strecke rund um den und „Skradinski bug„. Eine Preisliste sowie Karten vom Park findest Du auf der offiziellen Webseite. Kleiner Tipp: Da an den Krka-Fällen immer viel los ist, empfiehlt es sich, diese nicht während der Hauptsaison zu besuchen.

Ein atemberaubender Wasserfall im Nationalpark Krka in Kroatien
Enten im Nationalpark Krka in Kroatien

Wasserfälle im Nationalpark Krka in Kroatien

Die atemberaubende Natur im Nationalpark Krka


Eine faszinierende Naturlandschaft – die Krka-Fälle

Der Nationalpark umfasst insgesamt sieben atemberaubende Wasserfälle. Wer mit dem Boot kommt, kann gleich zu Beginn den finalen und längsten Wasserfall namens „Skradinsiki bug“ bewundern. Dieser verfügt über 17 Stufen und hat eine Gesamthöhe von über 45 Metern. Wer möchte, kann an heißen Tagen im untersten Becken sogar ein Bad nehmen. Entlang des Wasserfalls befinden sich zudem viele Mühlen sowie historische Häuser, die besichtigt werden können.

Badegäste an den Krka-Fällen

Historisches Werkzeug im Nationalpark Krka

Ein historischer Blasebalg im Museum vom Nationalpark Krka

Ein alter Mühlstein im Nationalpark Krka

Ein altes Haus im Nationalpark Krka

Eine hübsche Brücke im Nationalpark Krika in Kroatien

Künstliche Stufen in einem Wasserfall im Nationalpark Krka

Der „Skradinski bug“ ist in etwa 800 Meter lang. Ein Rundgang über Bretter und Stufen dauert rund eine Stunde und ist bei weitem nicht so anstrengend, wie man vielleicht vermuten könnte. Dank des umliegenden Waldes befindet sich fast der gesamte Weg im angenehmen Baumschatten. Zwar muss man einige Stufen hinaufsteigen, kann aber auf den vielen dazwischenliegenden Aussichtsplattformen jederzeit rasten. Für Verpflegung ist natürlich gesorgt und so gibt es neben Kiosken auch Restaurants mit Sitzgelegenheiten.

Die faszinierende Naturlandschaft im Nationalpark Krka in Kroatien

Das kristallklare Wasser der Krka-Fälle

Enten bei den Krka-Fällen in Kroatien

Die Wälder rund um die Krka-Fälle in Kroatien

Natur pur: Der Nationalpark Krka in Kroatien

Die atemberaubenden Krka-Fälle in Kroatien - ein echter Reisetipp

Reisetipp für Kroatien: die Krka-Fälle

Der Skradinski bug - der größte Wasserfall im Nationalpark Krka

Aufgrund unseres Zeitmangels konnten wir leider nur einen kleines Teil des Nationalparks bewundern, wir möchten aber definitiv noch einmal wiederkommen um auch den Rest zu sehen.

Reisetipp für den Urlaub in Kroatien: Der atemberaubende Nationalpark Krka

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4 thoughts on “Reisetipp für Kroatien: Der atemberaubende Nationalpark Krka

  1. Danke für Deinen tollen Reisebericht. Die Krka-Wasserfälle sind wirklich sehenswert. Die haben mich auch sehr beeindruckt. Ich kann alles bestätigen, was Du schreibst. Deine Berichte lösen bei mir Urlaubsstimmung aus. Leider steht ein solcher bei mir nicht unmittelbar bevor. Ich kann aber ein paar eigene Erfahrungen ergänzen und auch ein paar Tipps beisteuern:

    Ein ergänzender Tipp zu Krka sind die Seen von Plitvice. Die sollte man meines Erachtens auch gesehen haben, vor allem wenn man an der Schönheit der Natur so viel Gefallen findet wie an Krka. Die Plitvicer Seen erreicht man am besten, wenn man über Zagreb bzw. Karlovac kommt und dann die alte Landstraße nach Süden zur Küste Richtung Zadar fährt (statt der Autobahn).

    Wenn es mich ans Meer zieht, dann nach Dalmatien. Für mich ist Dalmatien einfach das allerschönste und allerliebste Küstenland, eine Stadt schöner als die andere. In Split ist im Sommer ein Besuch der Festspiele sehr zu empfehlen mit z.B. Opernaufführungen im Peristyl des alten Palastes des Kaisers Diokletian (AIDA http://www.splitsko-ljeto.hr/en/63-split-summer-festival/shows/detail/artmid/1201/articleid/9931).

    Wenn man ein paar zusätzliche Kilometer nicht scheut, ist auch Montenegro sehr zu empfehlen: einerseits die Bucht von Cattaro (Castelnuovo, Cattaro), dann die Straße nach Cetinje, der alten Hauptstadt, vorbei am oder über den Lovcen, und dann weiter nach Budva. Wenn man ruhig etwas abseits der Massen wohnen und einen schönen Strand haben möchte, wäre St. Stefan etwa 5 Kilometer südlich von Budva sehr zu empfehlen. Am besten man quartiert sich dort in einem Hotel mit eigenem Strand ein (z.B. http://www.montesan.ru). Und wenn man abends ausgehen und gut essen möchte, nimmt man das Auto und ist in ein paar Minuten in Budva oder Cattaro. Dieser Küstenstreifen hat bis knapp vor Bar bis 1918 zu Dalmatien und damit zu Österreich gehört.

    Ganz beeindruckend sind im montenegrinischen Binnenland die großen und tiefen Schluchten. Die nach dem Grand Canyon (USA) weltweit zweitgrößte Schlucht ist die Tara-Schlucht im Norden Montenegros an der Grenze zur bosnischen Republika Srpska (78 km lang und über 1300 m tief). Die ist wirklich beeindruckend, und eine Rafting-Tour durch diese Schlucht lohnt sich. Solche Touren werden z.B. von Drina-Tara Raftingcenter angeboten (https://www.raftingtara.com/). Man kann das bequem über Internet buchen inklusive Übernachtung und reichlicher, leckerer Verpflegung (bei der Rückkehr hat man ein paar Kilogramm mehr 🙂 ). Dieses Raftingcenter befindet sich gerade noch in Bosnien südlich von Foča (Фоча) direkt am Ufer der Drina. Man überquert dann am Weg zur Schlucht die montenegrinische Grenze, beginnt die Tour in Montenegro auf der Tara und fährt mit dem Schlauchboot über die Tara und dann Drina zurück zum bosnischen Ausgangspunkt an der Drina. Angst braucht man keine haben, auch wenn man keine geübte Sportlerin ist; diese Touren sind gut geführt und vollkommen ungefährlich.

    Hoffe, damit die Reiselust auch ein wenig gesteigert zu haben.

    Liebe Grüße,
    Yvonne

    1. Liebe Yvonne,
      vielen Dank für die Tipps!
      Die Plitvitzer Seen habe ich tatsächlich schon zwei Mal besucht. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, die vielen Bildern in einem Blogpost zu verarbeiten, aber das kommt noch. 😉

      In Montenegro war ich dagegen noch nie, da möchte ich aber auch unbedingt einmal hin. Genau wie nach Bosnien (besonders interessieren mich Mostar und Sarajevo).

      Liebe Grüße
      Sandra

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