Es liegt ein Hauch Frühling in der Luft – endlich! Die Sonne scheint jeden Tag etwas länger und die bitterkalten Temperaturen sind passé. Das habe ich zum Anlass genommen, um meine Wintermäntel nun endgültig wegzuräumen. Für leichte Jäckchen ist es aber trotz alledem noch etwas zu kalt. Und so bin ich bereits seit Jahren auf der Suche nach einem richtig schicken Mantel für die ersten kühlen Frühlingstage. Trenchcoats wie in diesem Blogpost sind natürlich eine wunderbare Idee, aber manchmal möchte ich einfach eine noch glamourösere Alternative haben. Fündig wurde ich schließlich bei Maison Chi Chi Vintage. Martin gefiel der schicke helle Ginger Jackie Mantel „Mademoiselle“ übrigens auch sehr gut und so hat er ihn mir geschenkt. 😉

Vintage-Bloggerin RetroCat mit einem Ginger Jackie Mantel im Stil der 50er

Der elegante Ginger Jackie Mantel „Mademoiselle“ im Stil der 50er

Mäntel sind Investitionsstücke. Sind sie von hoher Qualität und werden gut gepflegt, halten sie ein Leben lang. Aus diesem Grund setze ich auf Klassiker, die mir auch in vielen Jahren noch gefallen. Neutrale Farben, die zu vielen meiner Kleidungsstücke passen sowie eine sehr gute Verarbeitung sind mir dabei besonders wichtig. All das trifft auf den wunderschönen Ginger Jackie Mantel mehr als zu. Ich mag den hellen Stoff, die vielen Details sowie die dekorativen Verzierungen. Besonders aber gefällt mir der lange Schnitt. So werden selbst Midi-Kleider verdeckt und gucken nicht unschön heraus. Da es gar nicht so einfach ist, einen perfekten Mantel zu finden, verrate ich Dir am Ende des Beitrages übrigens meine ganz persönlichen Tipps für einen erfolgreichen Mantel-Kauf.

RetroCat mit einem weißen Retro-Mantel von Ginger Jackie

RetroCat mit einem langen weißen Mantel im Stil der 50er von Ginger Jackie

Passend zum hellen Ginger Jackie Mantel trage ich ein weißes Kleid von Stop Staring, welches Du vielleicht noch aus diesem sowie diesem Outfitpost kennst. Um nicht zu frieren, werden meine Beine in die glamourösen Elegance French Heel Strümpfe von Secrets in Lace gehüllt. Zu einem solch eleganten Outfit passt ein kleiner schwarzer Hut ganz wunderbar. Außerdem trage ich weiße Vintage-Lederhandschuhe mit schwarzen Details, eine Vintage-Handtasche sowie schwarz-weiß karierte Schuhe Lena Hoschek, die die dunkelste sowie hellste aller Farben vereinen und das 50er-Jahre-Outfit so perfekt abrunden.

RetroCat mit einem Kleid von Stop Staring und einem Mantel von Ginger Jackie

RetroCat mit den beigen Elegance French Heel Strümpfen von Secrets in Lace Europe


Mein Make-up gestalte ich, passend zum sonnigen Wetter, frühlingshaft. Eine sanfte Foundation mit Lichtschutzfaktor, dezentes Rouge und ein pinker Lippenstift passen perfekt zum restlichen Look sowie zum hellen Ginger Jackie Mantel.


RetroCat mit einem dezenten Frühjahrs-Make-up und einem weißen Retro-Mantel von Ginger Jackie


Ein glamouröses Outfit im Stil der 50er – die Details:

Ginger Jackie Mantel: Ginger Jackie via Maison Chi Chi Vintage

Kleid: Stop Staring!

Elegance French Heel Strümpfe: c/o Secrets in Lace – Europe

Schuhe: Lena Hoschek, ähnliche hier

Hut: sehr ähnlicher hier

Handtasche: Vintage

Handschuhe: Vintage, ähnliche hier


Tipps für den erfolgreichen Mantel-Kauf:

Wer einen Mantel fürs Leben sucht, sollte ein paar wesentliche Punkte beachten. Im Folgenden zeige ich Dir meine ganz persönliche Checkliste für einen erfolgreichen Mantel-Kauf.

  • Achte auf eine perfekte Passform. Sitzt der Mantel nicht richtig, sieht selbst das teuerste Exemplar nicht gut aus. Am besten trägt man beim Mantel-Kauf etwas zur Jahreszeit passendes darunter. Sucht man einen Wintermantel, macht es daher Sinn, sich etwas kuschelig Warmes und Dickes anzuziehen. Denn was hilft es, wenn der Mantel zwar über ein dünnes Sommerkleidchen passt, man mit dicken Winterklamotten die Knöpfe aber nicht zu bekommt oder die Arme nicht mehr bewegen kann. Suche ich dagegen einen Mantel für den Frühling, achte ich darauf, dass der Mantel sowohl über leichte Kleider als auch über dünne Strickpullover passt. Auch auf die Länge des Mantels sollte ein Auge geworfen werden. Ich trage zum Beispiel sehr gerne Kleider und Röcke in Midi-Länge. Da macht es Sinn, wenn der Mantel etwas länger geschnitten ist. Wer eher auf Hosen oder kürzere Röcke setzt, findet vielleicht größeren Gefallen an kürzer geschnittenen Modellen.
  • Achte auf die verwendeten Materialien. Vor allem Wolle hält sehr warm und eignet sich daher wunderbar für den Winter. Wer etwas leichteres für den Sommer oder Frühling sucht, setzt lieber auf hochwertige Baumwollgemische. Es lohnt sich übrigens auch, einen Blick auf das Innenfutter zu werfen. Fühlt es sich gut an? Hält es warm? Oder riecht es bereits jetzt unangenehm?
  • Achte auf eine einwandfreie Verarbeitung. Heraushängende Fäden, Knöpfe, die nur noch an einem Faden hängen oder unsaubere Nähte sehen einfach nicht gut aus. Da ich bei Mänteln gerne bereit bin, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, müssen sie wirklich perfekt verarbeitet sein.
  • Achte darauf, dass der Mantel auch zu Deiner Garderobe passt. Wie eingangs erwähnt, sollte die Mantellänge auf die bevorzugte Rocklänge abgestimmt sein und bestenfalls mit ihr abschließen. Aber auch die Wahl der Farbe ist essentiell. Schwarz passt natürlich fast immer, daher besitze ich auch einen Wintermantel in der dunkelsten aller Farben. Für den Frühling möchte ich allerdings lieber etwas leichteres. So setze ich hier auf helle Töne, die sich leicht kombinieren lassen. Auch ein beiger Trenchcoat ist ein Allrounder, der zu vielem passt. Aber natürlich kann man sich auch für ein farbiges Exemplar entscheiden. Es ist nur wichtig, dass dieses zum Rest der Garderobe passt.
  • Setze auf klassische Schnitte, die Dir auch in einigen Jahren noch gefallen. Wer viel Geld in einen tollen Mantel investiert, möchte ihn vermutlich auch lange tragen. Sehr ausgefallene, super modische Modelle wirken in ein paar Jahren aber vielleicht absolut lächerlich oder gefallen einem einfach selbst nicht mehr. Daher ist meiner Meinung nach bei einem Mantel weniger mehr. Ein klassischer Schnitt, dezente Farben, schicke Details ohne „trendy Aspekte“ sind mir besonders wichtig. Natürlich kann man sich auch mal ein ausgefallenes oder sehr modisches Exemplar gönnen. Hierfür würde ich jedoch wesentlich weniger Geld ausgeben, als für einen echten Klassiker.
  • Lass Dir Zeit und gebe Dich nicht mit dem nächstbesten Mantel zufrieden! Ich weiß, dass dieser Punkt nicht immer leicht zu befolgen ist. Es macht aber wirklich Sinn, sich bei der Suche nach dem perfekten Mantel Zeit zu lassen. Gehe in verschiedene Läden und probiere unterschiedliche Stilrichtungen, bis Du ein Exemplar entdeckst, welches Dir wirklich gefällt. Solltest Du bei einem Shopping-Trip nicht fündig werden und nur Modelle finden, die Dich nicht zu 100 % überzeugen, dann lass sie hängen! Es gibt doch nicht ärgerlicheres, als eine Menge Geld für Kleidungsstücke auszugeben, die man anschließend nicht oder nur selten trägt. Ich suchte beispielsweise eine gefühlte Ewigkeit nach einem richtig tollen Mantel für den Frühling und fand meinen dann ganz zufällig mitten im Winter und sogar stark reduziert. Wer sich nicht gleich mit dem Erstbesten zufrieden gibt, sondern die Suche nicht aufgibt, wird belohnt, da bin ich mir sicher!
  • Und zu guter Letzt ein Tipp für nach dem Kauf: Pflege den Mantel gut. Ich bringe meine Mäntel bei Bedarf immer in die Reinigung und nehme Abstand von „Hausmittelchen“. Ich habe zum Beispiel einmal Wachs auf meinen Mantel bekommen. Im Internet liest man jede Menge „Tipps“, wie man dieses wieder wegbekommt. Zum Glück habe ich nichts davon ausprobiert! Die Dame in der Reinigung meinte nämlich, dass diese DIY-Projekte sehr oft nach hinten losgehen, mit der Konsequenz, dass man den Fleck dann gar nicht mehr rausbekommt. Ich habe lieber gleich ein paar Euro in die professionelle Reinigung investiert und wurde belohnt. Der Mantel wirkt wie neu und von dem Wachsfleck ist nichts mehr zu sehen.

Ein atemberaubender Ginger Jackie Mantel und RetroCats Tipps für einen erfolgreichen Mantel-Kauf

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